Naturverständnis


Der besonders in jungen Jahren formbare Mensch sollte natürlich in positivem Sinne geformt werden; dazu gehört auch der richtige Umgang mit der Natur und deren Lebensgrundlagen. Die Liebe zur Natur sollte geweckt und verstärkt, der Wald als Lebensform dargestellt werden, in denen die einzelnen tierischen und pflanzlichen Mitglieder harmonisch miteinander verbunden und auch aufeinander angewiesen sind. Kinder können die natürlichen Abläufe vor Ort beobachten. Der Wechsel der Jahreszeiten wird ganz bewusst erlebt. Spielerisch wird das korrekte Verhalten in der Natur erlernt und auch praktiziert.

Eine enge Zusammenarbeit mit dem Forstamt und der Jägerschaft ist erwünscht. Kann doch hier enormes Wissen an die Kinder vermittelt werden. Der Förster kann die Gelegenheit nutzen, den Beruf als Förster darzustellen und die Aufgaben zu schildern. Auch Aspekte der Forstwirtschaft – mit der die Kinder im Wald zwangsläufig in Berührung kommen – sollen angesprochen und erklärt werden. So lernen die Kinder z.B. warum der Förster durchforstet (Bäume umsägen lässt) und dass der Mensch durch diese Maßnahmen vielfältigen Nutzen hat.

Durch unmittelbare Anschauung können Kindern Umweltschäden und ihre Ursachen verdeutlicht werden. Dadurch erleben und begreifen die Kinder den Sinn umweltgerechten Verhaltens.