Was ist anders im Wald?


Draußen können Kinder ihrem Bewegungsdrang frei nachgehen. Kinder müssen sich bewegen, um sich motorisch entwickeln zu können, die Natur ist dazu der beste Ort.

In waldigem Gelände erproben die Kinder Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer. Auch vorsichtige Kinder lernen Hindernisse wie dichtes Gebüsch, umgestürzte Bäume und kleine Bäche zu überwinden. Wie von selbst schulen sich Bewegungsabläufe, Gleichgewichtssinn und räumliche Orientierung.

Das Fehlen von vorgefertigtem Spielzeug fördert die Fantasie und Kreativität.

Spielzeug ist, was der Wald hergibt. Ein knorriger Ast wird zum Fernrohr, der umgestürzte Baum ist ein Piratenschiff, hohle Baumstümpfe sind herrliche Puppenstuben.

Und weil Kinder ständig in Bewegung sind, frieren sie auch nicht so schnell wie Erwachsene. Das Immunsystem stärkt sich durch die allmähliche Anpassung des Organismus an die Witterungsbedingungen.

Kinder, die im Alltag im Wald gemeinsam mit anderen schwierige Situationen gemeistert haben und dabei gelernt haben, Absprachen zu treffen und diese einzuhalten, haben eine soziale Kompetenz für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten in Gruppen gewonnen, die nicht nur für den weiteren Lebensabschnitt in der Schule kostbar ist.