Warum in den Waldkindergarten?


Unsere eigene Kindheit war davon geprägt, dass wir uns fast immer draußen zum Spielen getroffen haben. Wir haben Fangen und Verstecken gespielt, unsere Welt mit Kreide auf die Straße gemalt und uns von oben bis unten dreckig gemacht und mussten erst rein kommen, wenn die Laternen angingen. Wir haben unsere Abenteuer ausgelebt und hatten genügend Gelegenheiten für Bewegungserfahrungen.

Das Kindsein hat sich verändert. Die alten Obstbaumwiesen sind fast alle verschwunden. Freiflächen sind auf ein unbefriedigendes Mindestmaß geschrumpft. Nicht zuletzt die zunehmende Sorge um unsere Kinder schränkt deren Bewegungsfreiheit erheblich ein. Unseren Kindern bleibt ein geräumiges Kinderzimmer mit viel Spielzeug, Büchern, Computerprogrammen etc. Hinzu kommt ein umfangreiches Nachmittagsprogramm.

Die Sorgen um zunehmende Aggressivität und Verhaltensauffälligkeiten wie reduzierte Bewegungsgeschicklichkeit und eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit werden immer lauter.

Viele dieser Störungen haben keine eindeutige Ursache. Man muss sie wohl eher als Anpassungsstörungen auf überfordernde Lebensbedingungen deuten.

Da ist ein Waldkindergarten für unsere Kinder eine gute Erlebnisalternative.