Waldkindergarten, was ist das?


Die Idee ist einfach: Die Kinder sind das ganze Jahr hindurch fünf Tage die Woche draußen. Das Konzept, das ursprünglich aus Skandinavien stammt, hat sich seit Anfang der 90er Jahre rasch in Deutschland etabliert.

Ein Waldkindergarten ist zunächst einmal ein ganz normaler Kindergarten wo die Kinder spielen, singen, tanzen, basteln, malen, toben, ein sinnvolles Miteinander und vieles mehr erlernen. Der Wald als Raum „ohne Tür und Wände“, bietet allen Kindern genügend Platz sich zu bewegen, zum Lachen, Weinen, Tanzen, Träumen, zum „Kindsein“ im wahrsten Sinne.

Vielleicht mag für manchen der Gedanke überraschend sein, dass ein Kindergarten im Freien arbeitet. Aber die besondere Qualität, die einen Waldkindergarten auszeichnet, ist der von der Natur gestaltete Erlebnisraum.

Die Waldkinder spielen vor Allem mit dem, was sie in der Natur vorfinden. In kleinen Gruppen sind die Kinder bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit in einem Waldstück unterwegs. Bei schlechter Witterung steht ihnen ein beheizbarer Bauwagen zur Verfügung.

Die Kinder hüpfen, rennen, erklimmen, wippen, fädeln, finden und tun noch viele Dinge mehr im Wald, weil dies ihre Art ist die Welt zu entdecken, sich in der Welt zu bewegen und so zu lernen. Dabei wollen wir die Kinder in liebevoller, zugewandter Weise begleiten, fordern und fördern.